Crowdfounding – neuer Gesetzes Entwurf

Posted by Admin |01 Aug 14 | 0 comments

In einem Artikel von Spiegel Online (Gesetz zur Crowdfinanzierung: Neue Regeln für den Schwarm; erschienen am 30.07.2014) wurde der neue Gesetzes Entwurf der Bundesregierung für die Crowdfoundingfinanzierung offengelegt und erklärt was dieses beinhaltet. Konkret geht es der Bundesregierung darum, Investoren (egal ob zahlungskräftige oder -schwache) vor Betrügern zu schützen. Da durch den Betrugsfall von den Windkraftanlagen-Betreiber Prokon viele Investoren ihre komplette Investition in den Sand gesetzt haben. (Prokon ist -zumindest mir- dadurch bekannt, dass sie ziemlich Werbung in Zügen, vor allem U-Bahn/S-Bahn, in Form von Plakatwerbung geschalten haben.)

Meiner Ansicht nach ein guter und auch wichtiger Schritt, damit Vertrauen geschaffen wird. Denn durch einen vertrauenswürdigen Rahmen und einer gewissen Risiko-Transparenz fällt es leichter die Entscheidung zugunsten einer Investition zu fällen. Vor allem da derzeit der Zins immer noch sehr niedrig ist, wäre es für mich persönlich auch reizvoller in Start-Ups zu investieren.

Zahlen und Fakten zum Thema Crowdfounding:

Angefangen hat es in Deutschland im Jahr 2011, das man über das Internet Geld sammelt, um eine Firma zu gründen (oder ähnliches). Im ersten Quartal 2011 waren es nur schlappe 80.000 € die eingesammelt wurden. Von Quartal zu Quartal nahm das ganze einen rasanten Anstieg bis es schließlich im 2. Quartal 2014 bei insgesamt 11,8 Mio. € angekommen ist. Das ist eine Steigerung von 2250%. (Quelle: statista.com)

Insgesamt ist die Zahl der Crowdfounding-Plattformen weltweit von 283 im Jahr 2010, auf 536 in 2012 angestiegen, also fast um das Doppelte. (Quelle: statista.com)

Fazit:

Ich denke an diesen Zahlen kann man sehr schön erkennen, dass die Methode, über Crowdfounding-Plattformen Geld einzusammeln, sehr gut bei den Investoren ankommt und somit ein neues, sehr wichtiges Medium wird um ein Unternehmen zu gründen. Wie bei vielen Trends, kommt auch dieser, aus Amerika. Meiner Meinung nach ist die Methode, dass sich jeder an neuen Geschäftsideen beteiligen kann, genial. So ist es nicht nur den reichen Menschen vorbehalten in neue Firmen zu investieren, und somit immer reicher werden, sondern auch der kleine Mann kann mit kleinen Summen Geld investieren. Hier macht es dann letztendlich auch die Masse an “kleinen” oder zahlungsschwächeren Investoren die zu einem Crowdfounding-Erfolg führen können. Außerdem hat man dadurch, dass man mit wenig Geld bei einer Idee dabei sein kann (bzw. nicht gezwungen ist sehr viel Geld auf in eine Firma zu stecken), den Vorteil der Risikostreuung. So kann man sein Investitionskapital auf mehrere Projekte aufteilen – was aus Sicht der Betriebswirtschaftslehre gesehen – eine gute Strategie sein kann(!), um sein Geld zu vermehren.


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